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OPC - Schutzschild für den Körper

Es ist alt bekannt: Südländer genießen gern. Sie lieben gutes, fettreiches Essen und guten Wein. Trotzdem kommen die ältesten und gesündesten Menschen genau aus diesen Ländern. Eigentlich ein Widerspruch in sich. Doch zahlreiche Studien belegen, dass die gute Gesundheit der Südländer im Rotwein begründet ist - oder genauer gesagt in der Traube.

Sie enthält so genannte Oligomerische Procyanidine oder kurz: OPCs. OPCs verfügen über eine 20fach größere antioxidative Wirkung als beispielsweise Vitamin C und sind im Kampf gegen die Freien Radikale ein wertvoller Verbündeter. Sie verstecken sich vor allem in der Schale und den Kernen der Traube und anderen Früchten sowie in Baumrinden.

Eine OPC-reiche Ernährung ist der wohl wirksamste Schutz für das Herz-Kreislauf-System. OPCs sind besonders gut bioverfügbar, d.h. sie werden vom Körper bevorzugt aufgenommen und verteilen sich in minutenschnelle über den gesamten Organismus. Dort hält es sich dann bis zu 72 Stunden.

Besonders gut entfaltet sich die Wirkung der OPCs in Verbindung mit der Einnahme von Vitamin C. Die Menge der benötigten Tagesdosis des Vitamins reduziert sich dann auf ein Zehntel, da es von OPCs davor geschützt wird, zu Dehydroascorbat zu oxidieren.

Neben dem Schutz vor Freien Radikalen und vorzeitigen Alterungsprozessen senken Trauben den Blutcholesteringehalt und verhindern Gefäßablagerungen. Darüber hinaus fördern die so genannten "Blut-Polizisten des Immunsystems" die Ausscheidung von Giftstoffen und stärken die Kapillargefäße. Sie unterstützen die Stabilität von Sehnen, Knorpeln und Knochen und festigen so das gesamte Bindegewebe. Gerade in den Sommermonaten schützt OPC vor Freien Radikalen, die insbesondere bei Sonnenbränden freigesetzt werden und die Entstehung von Hauptkrebs begünstigen. Das Universalmedikament gilt außerdem unter anderem als erfolgreicher Verteidiger gegen Allergien, Gefäßproblemen sowie Gelenkschmerzen und wirkt effektiv gegen Parkinson, Alzheimer und Multiple Sklerose. Diese Vielseitigkeit macht den Traubenkernextrakt zum stärksten natürlich vorkommenden Radikalfänger und wird nicht umsonst von Wissenschaftlern als "antioxidative Bombe" bezeichnet.

Das Wichtigste für unsere Gesundheit ist eine ausgewogene Ernährung. Was einfach klingt wird jedoch durch unsere heutigen Essgewohnheiten zunehmend schwieriger. Darüber hinaus sprechen die Wissenschaftler von einer zunehmenden Vitalstoffleere bei Obst- und Gemüse-Produkten. So reduzierte sich beispielsweise in den letzten zehn Jahren bei Erdbeeren der Vitamin C Gehalt um 67 Prozent. OPC kann dabei helfen die Vitamine besser zu verwerten. Da der menschliche Körper OPC nicht selbst produzieren kann, muss es folglich über die Nahrung aufgenommen werden. Das ist allerdings nur schwer möglich, da der Wirkstoff nur in Pflanzenteilen wie Rinde, Schalen und Kernen hochkonzentriert vorkommt. Durch eine gezielte OPC-Zusatzversorgung durch Nahrungsmittelergänzung kann jedoch jeder seinem Körper genug von dem heilbringenden Stoff zuführen.

Warum aber ist OPC ausschließlich in Rot- und nicht in Weißwein enthalten? Bei der Herstellung von Weißwein werden die Kerne gleich nach dem Pressen herausgefiltert. Nur der griechische Retsina bildet hier eine Ausnahme. Beim Rotwein werden sie zwei bis drei Wochen mitgegoren und haben so genug Zeit, viel OPC in den Wein abzugeben. Regelmäßiges Rotweintrinken verlängert also unser Leben. Allerdings nur bei einem Genuss in Maßen.