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Tabuthema Prostata

Jeder zweite Mann ab 50 ist betroffen

Meist erfährt "Mann" über die Prostata erst dann Genaueres, wenn sie bereits Beschwerden verursacht. Und wenn es erst einmal soweit ist, geht aus Schamgefühl nur rund ein Drittel der Betroffenen zum Arzt. Dies kann schlimme Folgen haben: Denn das Prostatakarzinom, an dem jährlich rund 30.000 Männer erkranken, ist bei Männern nach Lungenkrebs die zweithäufigste Krebsart. Und auch hier gilt: Je früher das Karzinom erkannt wird, umso besser stehen die Heilungschancen.

Entscheidend für die Fruchtbarkeit des Mannes

Die Prostata ist Teil der inneren Geschlechtsorgane des Mannes und in etwa so groß wie eine Kastanie. Sie liefert den größten Teil der Samenflüssigkeit, die zusammen mit den Samenzellen aus den Hoden das Sperma bildet. Nur wenn die Prostata für die richtige Mischung aus Fruchtzucker, Wasser, Säuren, Enzymen und anderen Inhaltsstoffen sorgt, ist die Fruchtbarkeit des Mannes gewährleistet.

Gelegen am Übergang der Blase zur Harnröhre, besteht die Prostata aus etwa 40 Drüsen. Diese Drüsen sind von einer Kapsel aus Bindegewebe umgeben und in einen Muskel eingebettet. Beim Orgasmus zieht sich die Muskulatur zusammen, wobei sie das Sekret in die Harnröhre entleert und die Spermien aus dem Hoden hinaus befördert.

Je älter desto anfälliger

Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko einer Vergrößerung der Prostata. Bei über 90 Prozent der 80-jährigen und der Hälfte aller 70-jährigen besitzt sie schon die Größe eines Pfirsichs. Dann beginnen die Probleme: Sie verengt die Harnröhre, die mitten durch die Prostata verläuft. Die Folgen sind Schmerzen beim Wasserlassen und ein immer schwächer werdender Harnstrahl. Ohne Behandlung führt dies oftmals bis zum vollständigen Stau der Harnflüssigkeit, dem so genannten Harnverhalt. Ist es erst einmal so weit gekommen, hilft nur noch ein Katheter oder eine Operation. Der Harnstau ist auch die Ursache für chronische Entzündungen der Prostata.

Ob die Vergrößerung der Prostata gut- oder bösartig verläuft, kann nur ein Arzt feststellen. Treten Kreuz-, Flankenschmerzen und Ischiasbeschwerden auf, kann dies jedoch bereits als Anzeichen gewertet werden, dass eine Ausbreitung des bösartigen Prostatakarzinoms stattgefunden hat.

Früherkennung ist entscheidend

Das Problem der bösartigen Prostatavergrößerung besteht darin, dass die Symptome erst im fortgeschrittenen Verlauf der Erkrankung auftreten. Gleichzeitig sinken mit der Ausbreitung der Metastasen die Heilungschancen jedoch rapide. Eine Früherkennung ist daher von entscheidender Bedeutung. In Deutschland wird ab dem 45. Lebensjahr eine jährliche Vorsorgeuntersuchung angeboten, die von den Krankenkassen bezahlt wird. Hierbei wird eine etwaige Vergrößerung der Prostata durch den Enddarm ertastet. Sicherer ist eine Bestimmung des so genannten PSA-Wertes im Blut. Allerdings werden die Kosten hierfür nicht von den Kassen übernommen. PSA steht für "prostata-spezifisches Antigen". Je höher der PSA-Wert, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit einer Prostataerkrankung. Endgültige Klarheit bringt eine Ultraschalluntersuchungen oder eine Gewebeentnahme.

Heilungschancen und Nebenwirkungen

Wenn das Prostatakarzinom frühzeitig erkannt wird und noch keine Nachbarorgane befallen sind, besteht durch eine Operation, bei der Prostata, Samenbläschen und Lymphknoten entfernt werden, eine Heilungschance von rund 90 Prozent. Den übrigen 10 Prozent der Erkrankten kann eine Therapie zu einer annähernd normalen Lebensspanne verhelfen. Fast immer kommt es in Folge des Eingriffs jedoch zu unangenehmen Begleiterscheinungen: 3 bis 15 Prozent der Patienten beklagen eine Harninkontinenz, sogar 80 Prozent leiden unter einer erektilen Dysfunktion. Letztere tritt häufig auch bei einer alternativ zur Operation durchgeführten Strahlenbehandlung auf.

Meist nicht mehr heilbar ist der Prostatakrebs, wenn sich das Karzinom bereits auf andere Organe ausgebreitet hat. Durch Strahlen, Chemo- oder Hormontherapie kann die Ausbreitung des Krebses lediglich verzögert werden. Allerdings können Jahre vergehen, bis lebensbedrohliche, durch den Krebs ausgelöste Beschwerden auftreten. Nebenwirkungen der Therapien sind häufig depressive Zustände, der Verlust der Libido und Impotenz.

Sorgen Sie vor

Auch wenn es bislang keinen hundertprozentigen Schutz gibt - jeder kann sein individuelles Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, deutlich verringern. Und das auf natürlicher Basis, ohne Nebenwirkungen. Denn wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass die pflanzlichen Wirkstoffe Lykopin, Soja-Isoflavonen und Selen die Ausbreitung und Entstehung von Prostatakrebs hemmen können. Eine ausgewogene Kombination dieser drei Substanzen ist die Grundlage des Vitalstoff-Präparats "Natural Prostata Support" der Marke Via Biona. Eine regelmäßige Einnahme ab dem 40. Lebensjahr trägt dazu bei, die Gefahr einer Prostatakrebserkrankung deutlich zu reduzieren.

Allerdings ersetzt die Einnahme von Natural Prostata Support nicht den regelmäßigen Gang zum Arzt. Prostatakrebs ist heilbar. Aber eben nur dann, wenn er frühzeitig erkannt wird. Gehen Sie daher ab dem 45. Lebensjahr einmal jährlich zur Vorsorgeuntersuchung. Sollte eine Vergrößerung der Prostata diagnostiziert werden, empfiehlt es sich, zunächst eine zweite Meinung einzuholen. Denn allzu oft neigen gerade Schulmediziner dazu, vorschnell zu einer Operation oder zur Einnahme von Pharmazeutika zu raten, die häufig schwere Nebenwirkungen zur Folge haben. Vielfach kann ein naturheilkundlicher Arzt hier auch mit Hilfe von schonenderen Mitteln für eine Linderung der Beschwerden sorgen.