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BUNDESAMT FÜR RISIKOBEWERTUNG SCHIEßT ÜBER DAS ZIEL HINAUS KEINE ANGST VOR ZIMT(STERNEN)!Die US-amerikanische FDA bewertet Zimt mit dem GRAS-Status als unbedenklichAachen - ( 5. Dezember 2006): Niemand muss Angst vor Zimt haben, entwarnt heute Sven-David Müller-Nothmann vom Zentrum für Ernährungskommunikation und Gesundheitspublizistik in Aachen. Das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) schoss bei der Warnung vor Zimtsternen über das Ziel hinaus und verwechselte offenbar Cumarin und Zimt, protestiert Arzneipflanzenforscher mit dem Schwerpunkt Toxikologie Dr. rer. nat. Mathias Schmidt aus Mattsies. Die Food and Drug Administration (FDA) erkennt Cassia-Zimt den GRAS-Status zu und damit die völlige Unbedenklichkeit. Trotzdem hatte kurz vor Weihnachten das Bundesamt die Bevölkerung mit einer Schreckensmeldung heimgesucht: Zimtsterne, die seit alters her zu Weihnachten gehören, sollen nun auf einmal gefährlich sein. Auch Diabetikern, die Zimt oder wässrigen Zimtextrakt einnehmen, um ihren Blutzucker besser unter Kontrolle zu halten, machten die Verbraucherschützer das natürliche Heilmittel madig, empört sich Diabetesberater Müller-Nothmann. Die Grenzwerte des BfR für Cumarin, eines in Lebensmitteln wie Erdbeeren oder Zimt natürlich vorkommenden Aromastoffes, werden bereits mit einem Dutzend Zimtsternen überschritten. Für das BfR bedeutet das eine eindeutige Gefährdung. Wissenschaftler rufen jetzt dazu auf, wieder Vernunft in die Diskussion zu bringen. Wie Doktor Schmidt erläutert, ist es doch verwunderlich, warum in der Zimtdebatte auf der Basis der Effekte der isolierten und hochdosierten Reinsubstanz Cumarin argumentiert werde. Cumarin ist nicht das Gleiche wie Zimt. Für das Gewürz liegen umfangreiche Untersuchungen vor, die ein Fehlen toxischer Effekte bis in einen Bereich von mindestens zwei bis fünf Gramm pro Körperkilogramm belegen. Der vom BfR angenommene Grenzwert einer sicheren Cumarin-Zufuhr von 0,1 mg pro Körperkilogramm hat keine wissenschaftliche Grundlage, betonen Dr. Schmidt und Ernährungsexperte Müller-Nothmann gleichermaßen. Das Bundesamt beruft sich in seinen Berechnungen auf eine Untersuchung am Hund, in der eine Dosis von mindestens 10 mg Cumarin pro Körperkilogramm aber keinerlei Gifteffekt gezeigt hatte. Um diese Dosis beim Menschen zu erreichen, wären selbst bei Kindern utopisch große Mengen von Zimtsternen erforderlich - im zweistelligen Kilogrammbereich. Dass das BfR dennoch ein Risiko konstruiert, liegt an einem von ihm selbst postulierten, aber toxikologisch nicht zu begründenden, frei wählbaren und somit rein willkürlichen Sicherheitsfaktor, der mögliche Unterschiede zwischen Tier und Mensch berücksichtigen soll. Zeit also sich zurückzulehnen und die Vorweihnachtszeit mit Zimtsternen zu genießen. Für den Diabetesberater Müller-Nothmann und den Toxikologie-Experten Dr. Mathias Schmidt stellen Zimt oder wässrige Zimtextrakte auch weiterhin eine interessante diätetische Maßnahme zur Unterstützung der Blutzuckereinstellung dar. Eine von der Universität Hannover an Diabetikern mit wässrigem Zimtextrakt durchgeführte Studie zeigte keine Nebenwirkungen. Die Cumarindebatte ist insgesamt sinnlos, weil in den diskutierten Zimtdosen keinerlei Hinweise auf irgendwie geartete Toxizität existieren, widerspricht Dr. Schmidt dem BfR nachdrücklich. Eine Gefahr bedeutet Zimt weder für Kinder noch für Diabetiker, unterstreicht er abschließend. Wissenschaftspreis für herausragende LeistungenVia Biona zeichnet Studien im Bereich der Mikronährstoffforschung ausKerkrade, 28.09.2006. Bereits zum vierten Mal wird im kommenden Frühjahr der Via Biona Wissenschaftspreis Mikronährstoffe verliehen. Ausgezeichnet werden herausragende wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit der Wirkung von Mikro-nährstoffen auf den menschlichen Organismus beschäftigen. Bewerber für den mit 5.000 Euro dotierten Preis können ihre Unterlagen noch bis zum 2. März 2007 bei Via Biona einreichen. Der jährlich ausgelobte Preis honoriert wissenschaftliche Abschlussarbeiten, Dissertationen oder vergleichbare Studien, die in den Bereichen Ernährungsmedizin, Oecotrophologie oder Mikronährstoffforschung herausragende Ergebnisse geliefert haben. Neuste wissenschaftliche Forschungsergebnisse bilden die Grundlage für die Entwicklung von Vitalstoffprodukten der Marke Via Biona. Via Biona för-dert deshalb mit der Vergabe des Wissenschaftspreises die Erforschung von Mikronährstoffen und ihrer Wirkung. Die zum Wissenschaftspreis eingereichten Arbeiten werden im Hinblick auf die Aktualität ihres Themas, ihre Relevanz für die Praxis sowie ihre theoretische Fundierung bewertet. Im letzten Jahr ging der Wissenschaftspreis an den 33-jährigen Diplom-Oecotrophologen und angehenden Mediziner Karl Uwe Finkentey. Mit seinem Forschungsprojekt war es ihm gelungen, einen Zusammenhang zwischen Diabe-tes mellitus und der Versorgung mit B-Vitaminen und Chrom nachzuweisen. Ein Ergebnis, das die Jury vor allem wegen des hohen praktischen Nutzens für die steigende Zahl der Diabetes-Typ-2-Erkrankten überzeugte. Neben dem Wissenschaftspreis fördert Via Biona auch laufende For-schungsprojekte. Jährlich stellt die Via Biona Forschungsförderung insgesamt fünfmal 2.000 Euro für Forschungsvorhaben aus dem Bereich der Ernährungswissenschaft oder der Ernährungsmedizin als Drittmittel zur Verfügung. Unterstützt werden noch nicht abgeschlossene wissenschaftliche Projekte aus dem Bereich der Mikronährstoffforschung. Weitere Informationen zum Via Biona Wissenschaftspreis Mikronährstoffe und zur Via Biona Forschungsförderung finden sich im Internet unter www.vitaminshopdirect.com/foerderung. Über Via Biona:
Geistig fit - auch im hohen AlterVia Biona Forschungsförderung unterstützt Projektarbeit zur kognitiven Leistungsfähigkeit im AlterKerkrade, 12. Mai 2006. Die Menschen in Deutschland werden immer älter. Doch mit steigendem Alter sinkt auch oft die Leistungsfähigkeit des Gehirns. Zunehmend werden Menschen auch von seniler Demenz bzw. der Alzheimer-Krankheit befallen. Susanne Hengstermann, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Berliner Charité, möchte mit ihrer 18 monatigen Projektarbeit herausfinden, ob mit präventiver Einnahme von Folsäure die Leistungsfähigkeit des Gehirns im Alter verbessert werden kann. Die Via Biona Forschungsförderung unterstützt die junge Oecotrophologin dabei. Für Susanne Hengstermann waren die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Medizin schon immer reizvoll. "Die vielfältige Betrachtung verschiedener Themen zur Ernährung bietet mir die Chance, mit einem breiten Spektrum an Wissen verschiedene Berufszweige einschlagen und Menschen helfen zu können", sagt die 26-jährige. Unter der Arbeitsgruppenleitung des Ernährungsmediziners Dr. med. Ralf-Joachim Schulz und weiteren Teammitgliedern hat die diplomierte Oecotrophologin im Oktober 2005 ihre Projektforschung aufgenommen. Das Ziel: Die Verbesserung des Folsäurestatus bei Patienten hohen Alters, um so die kognitive Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Denn bemerkenswert ist: Bei Patienten mit seniler Demenz bzw. der Alzheimer-Krankheit zeigt sich auffällig häufig ein erhöhter Homocystein- und zugleich ein erniedrigter Folsäurespiegel. Ähnlich verhält es sich auch bei Patienten mit Depressionen und Atherosklerose. "Die Werte verändern sich zum Beispiel durch eine unzureichende Ernährung oder auch durch Interaktion mit Medikamenten", sagt die gebürtige Thüringerin. Bereits abgeschlossene Studien weisen darauf hin, dass durch eine Folsäuresupplementation die zu hohen Homocystein bzw. zu niedrigen Folsäurewerte im Blut verbessert werden können. "Es gibt kaum Aussagen über die Zusammenhänge zwischen den Werten und der Leistungsfähigkeit des Gehirns. Auch fehlen standardisierte Angaben zur Supplementationshöhe von Folsäure im Alter", gibt Hengstermann zu bedenken. Um die Zusammenhänge verstehen zu lernen, werden Probanden ab 65 Jahren über einen Zeitraum von drei Wochen unterschiedliche Dosen an Folsäure verabreicht. Parallel wird anhand eines Syndromkurztests (SKT), der zur Beurteilung des Schweregrades von Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsstörungen dient, eine Veränderung der Leistungsfähigkeit des Gehirns geprüft. "Sollte sich herausstellen, dass eine einfach durchzuführende Verabreichung von Folsäure zu einer Steigerung der kognitiven Leistungen führt, kann man langfristig über eine standardisierte Folsäuresupplementation nachdenken. Möglicherweise können so auch Demenz bzw. Alzheimer und auch Depressionen vorgebeugt werden," so Hengstermann. "Wir sind sehr gespannt auf die Ergebnisse der Studie", erklärt Johanna Meister von der Via Biona Forschungsförderung. "Denn geistig fit zu sein, ist Voraussetzung für ein hohes Maß an Lebensqualität - besonders im Alter. Uns können die Studien helfen, unsere Nahrungsergänzungsmittel noch genauer mit den wirkungsvollsten Mengen an Folsäure zu versehen", begründet Meister die Entscheidung, der Nachwuchsforscherin finanziell unter die Arme zu greifen. Und die Fördergelder sind bereits verplant: Die 2.000 Euro werden in die Bestimmung der Laborparameter investiert. Die Marke Via Biona steht für natürliche Vitalstoffpräparate in hochkonzentrierter und reinster Form, die sich durch eine physiologisch ausgewogene Rezeptur, eine maximale Bioverfügbarkeit und höchste Qualität auszeichnen. Um diesen Ansprüchen dauerhaft gerecht zu werden, arbeiten Biochemiker, Oecotrophologen und Anti-Aging-Experten permanent an der Weiterentwicklung der Via Biona-Produkte. Mehr als 380.000 Stammkunden, darunter zahlreiche Mediziner und Verbraucher mit hohem Ernährungswissen, nutzen dies für ihre Gesundheit. Die Marke Via Biona wird über das amerikanische Unternehmen VitaminShop Direct Inc. aus dem Servicecenter im niederländischen Kerkrade in den deutschsprachigen Raum sowie nach Frankreich und Großbritannien vertrieben. Mit Vitamin B gegen DiabetesVia Biona Wissenschaftspreis Mikronährstoffe 2006 für Forschungsarbeit über Wirkung von Vitamin B und Chromverbindungen bei Diabetes
"Vitamine haben mich seit jeher interessiert", sagt Karl Uwe Finkentey, der Gewinner des diesjährigen Via Biona Wissenschaftspreises. Dem 33-jährigen Diplom-Oecotrophologen und angehenden Mediziner ist es gelungen, erstmals direkte Auswirkungen von Vitaminmangel auf den diabetischen Stoffwechsel nachzuweisen. Bereits 1998 hatte der im oberfränkischen Kulmbach geborene Finkentey erste Laboruntersuchungen zu diesem Zweck durchgeführt. Da bekannt war, dass bei Diabetikern zuweilen typische Merkmale eines Vitamin-B-Mangels auftreten, suchte der Wissenschaftler nun nach einer Möglichkeit, diesen Zusammenhang eindeutig zu belegen. Dabei half ihm das Coenzym NAD, das aus einem bestimmten B-Vitamin, dem Nikotinamid, synthetisiert wird und im Blut nachweisbar ist. Im Verlauf der Studie zeigte sich, dass bei Diabetikern im Alter zwischen 60 und 69 Jahren der NAD-Wert deutlich niedriger war und somit offenbar ein Mangel an Nikotinamid bestand. In engem Zusammenhang damit steht ein weiteres Defizit: Die Pikolinsäure, ein Zwischenprodukt, das bei der Nikotinamid-Synthese im Darm entsteht, bindet Chrom und ermöglicht dessen Aufnahme in die Zellen. Chrom wiederum hat nachgewiesenermaßen eine wichtige Funktion bei der Glukosetoleranz, also der Aufnahme von Glukose in die Zellen. "Gemeinsam könnten Nikotinamid, dessen Stoffwechselzwischenprodukt Pikolinsäure und Chrom eine Schlüsselrolle im Glukosestoffwechsel haben", erklärt Finkentey. "Dann wäre zum ersten Mal bewiesen, dass die Versorgung mit einem Spurenelement von einem Vitamin abhängt." Der praktische Nutzen dieser Forschungsergebnisse ist für Diabetespatienten hoch. "Vor allem Typ-2-Diabetiker könnten von einer Vitamin-B-Therapie profitieren", so Finkentey. "Ihre gesamte Stoffwechsellage verbessert sich unter dem Einfluss von Vitamin B, selbst gangrenöses Gewebe heilt wieder ab. Die Betroffenen kämen dann mit viel geringeren Mengen an oralen Antidiabetika und Insulin aus." Eine Nachricht, die vielen Hoffnung macht. Denn die Zahl der am Diabetes mellitus Erkrankten steigt seit Jahren an. Vor allem der Diabetes-Typ 2 tritt, obwohl gemeinhin als Altersdiabetes bezeichnet, zunehmend auch bei jungen Menschen auf. Schuld daran ist nicht zuletzt eine zu einseitige Ernährung und mangelnde Bewegung. "Diabetes ist zu einer Zivilisationskrankheit geworden", so Johanna Meister von der Via Biona Forschungsförderung. "Forschungsarbeiten wie die von Herrn Finkentey, die sich mit alternativen Behandlungsmethoden auf Vitamin- oder Spurenelementbasis befassen, verdienen unserer Meinung nach jede erdenkliche Unterstützung." Mit dem Wissenschaftspreis zeichnet die Vitalstoffmarke Via Biona jedes Jahr eine herausragende wissenschaftliche Arbeit aus dem Bereich der Mikronährstoffforschung aus. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Über Via Biona
Ein Licht im Dunkeln der CarotinoidforschungVia Biona Forschungsförderung unterstützt Diplomarbeit über natürliche Antioxidantien
"Natürliche Antioxidantien haben mich schon immer interessiert", erklärt Judith Höfer ihre Entscheidung, sich in ihrer Abschlussarbeit mit Carotinoiden zu beschäftigen. "Als eine Diplomarbeit zu diesem Thema ausgeschrieben wurde, habe ich nicht lange gezögert und schnell zugegriffen." Seit November 2005 forscht sie zusammen mit anderen Diplomanden unter der Leitung von Dr. Donatus Nohr am Institut für Biologische Chemie und Ernährungswissenschaften der Universität Hohenheim. "Ziel meiner Forschung ist es, das Wirkprinzip von ß-Carotin und Lycopin, zwei der wichtigsten Carotinoide, als Antioxidantien genauer zu verstehen", erklärt Frau Höfer. Das Thema dürfte vor allem Sonnenanbeter interessieren, denn die im Tageslicht enthaltene UV-Strahlung löst im Organismus nicht ungefährliche Oxidationsprozesse aus. Durch intensive Sonneneinstrahlung können freie Radikale entstehen, aggressive Sauerstoffmoleküle, die chemisch leicht mit anderen Substanzen reagieren und die Körperzellen angreifen. Fehlt ein ausreichender Schutz, können freie Radikale akute Lichtschäden wie Hautrötungen (Erytheme) und Entzündungsreaktionen sowie die Bildung von veränderten Hautzellen in der Oberhaut (Epidermis) fördern. Die möglichen Spätfolgen reichen von vorzeitiger Hautalterung bis hin zur Entstehung von Hautkrebs. Einen natürlichen Schutz vor freien Radikalen bieten Antioxidantien. Diese werden jedoch vom Körper verbraucht und müssen mit der Nahrung ständig neu aufgenommen werden. Wie und in welchen Mengen dies am besten geschieht, damit befasst sich Judith Höfer ebenfalls in ihrer Diplomarbeit. "Von besonderer Bedeutung sind bei den Forschungen etwaige zusammenwirkende Aufnahmeeffekte von ß-Carotin und Lycopin", erklärt die 26-Jährige. Darüber hinaus interessiert sich die Studentin für die Wirkungsweise von Solubilisaten, also fettlöslichen Substanzen in wasserlöslicher Form, im Zusammenhang mit menschlichen Zellen. Solubilisate können bei Menschen mit Fettverdauungsstörungen (Malabsorption) eine wichtige Rolle spielen, da sie für die Aufnahme fettlöslicher Vitamine von Bedeutung sind. "Wir konnten bereits nachweisen, dass Solubilisate von humanen Gefäß-Zellen, den so genannten Endothelzellen, problemlos aufgenommen werden können", erläutert Frau Höfer die ersten Erfolge ihrer Forschungen. "Die Arbeit von Frau Höfer finden wir hochinteressant", erklärt Johann Meister von der Via Biona Forschungsförderung. "Die Ergebnisse ihrer Grundlagenforschung könnten uns dabei helfen, Nahrungsergänzungsmittel noch gezielter mit der wirkungsvollsten Menge an Carotinoiden herzustellen. Denn für die Menschen wird ein effektiver UV-Schutz in Zukunft immer wichtiger werden. Deshalb haben wir uns dafür entschieden, die Arbeit von Frau Höfer zu unterstützen." Die Forschungsgelder will Judith Höfer in den Zellkulturbedarf des Labors investieren. Auch um ihre Zukunft hat sich die junge Forscherin schon Gedanken gemacht. "Als Ernährungswissenschaftlerin sehe ich meine berufliche Zukunft in einem Betrieb, der pharmakologische Produkte oder Nahrungsergänzungsmittel entwickelt und herstellt", so das ehrgeizige Ziel der gebürtigen Stuttgarterin. Die Marke Via Biona steht für natürliche Vitalstoffpräparate in hochkonzentrierter und reinster Form, die sich durch eine physiologisch ausgewogene Rezeptur, eine maximale Bioverfügbarkeit und höchste Qualität auszeichnen. Um diesen Ansprüchen dauerhaft gerecht zu werden, arbeiten Biochemiker, Oecotrophologen und Anti-Aging-Experten permanent an der Weiterentwicklung der Via Biona-Produkte. Mehr als 380.000 Stammkunden, darunter zahlreiche Mediziner und Verbraucher mit hohem Ernährungswissen, nutzen dies für ihre Gesundheit. Die Marke Via Biona wird über das amerikanische Unternehmen VitaminShop Direct Inc. aus dem Servicecenter im niederländischen Kerkrade in den deutschsprachigen Raum sowie nach Frankreich und Großbritannien vertrieben. Schutz vor Prostata-KrebsStudie belegt: Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln bei gleichzeitiger Änderung des Lebenswandels und der Ernährungsweise kann konventionelle Behandlungen bei Prostata-Krebs überflüssig machenMänner, die an Prostata-Krebs im frühen Stadium leiden, können durch Änderungen ihres Lebenswandels in Kombination mit einer strikten Diät bei gleichzeitiger Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln das Fortschreiten der Krankheit stoppen oder gar rückgängig machen. Zu diesem Ergebnis gelangten jetzt Forscher der University of California in San Francisco nach Abschluss einer einjährigen Studie. Eine konventionelle Behandlung, die häufig vorschnell zu operativen Methoden übergeht und schwere Nebenwirkungen in Kauf nimmt, könnte so umgangen werden. Prostata-Krebs ist nach Lungen-Krebs die weltweit am zweithäufigsten diagnostizierte Krebsart. In den Ländern der Europäischen Union war im Jahr 2004 Prostata-Krebs bei Männern die am häufigsten auftretende Krebsart. Insgesamt 238.000 neue Fälle wurden nach Angaben der International Agency for Research on Cancer (IARC) im letzten Jahr bekannt. 15% aller Krebserkrankungen betreffen die Prostata. Für die Untersuchungen an der University of California wurden 93 Männer rekrutiert, bei denen durch eine Biopsie Prostata-Krebs festgestellt wurde und die eine konventionelle Behandlung vermeiden wollten. Sie wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Männer der ersten Gruppe ernährten sich für den Zeitraum der Untersuchung veganisch. Sie erhielten vorrangig Früchte, Gemüse, Vollkornprodukte und Obst sowie Nahrungsergänzungsmittel bestehend aus Soja, Vitaminen und Mineralstoffen. Außerdem nahmen die Probanden der ersten Gruppe an Aerobic-, Yoga- und Meditationskursen sowie wöchentlichen Gruppen-Sitzungen teil. Bei keinem der Teilnehmer wurden in dieser Zeit konventionelle Behandlungsmethoden wie etwa eine Operation, Bestrahlung oder Chemotherapie angewendet. Die zweite Gruppe änderte ihren Lebenswandel nicht und verfolgten keinen speziellen Diätplan. Sechs Männer dieser Gruppe mussten sich aufgrund eines Fortschreitens ihrer Erkrankung in konventionelle Behandlung begeben. Nach einem Jahr Behandlungsdauer konnte bei der ersten Gruppe eine signifikante Senkung des PSA-Wertes im Blut festgestellt werden. PSA steht für "prostata-spezifisches Antigen", das in seiner Konzentration einen Indikator für die Schwere der Krankheit liefert. Bei den Männern der zweiten Gruppe hingegen stieg dieser Wert. Es konnte eine direkte Korrelation zwischen dem Grad der Änderungen im Lebenswandel und der Ernährungsweise und den Änderungen des PSA-Wertes nachgewiesen werden. Die Patienten der ersten Gruppe empfanden darüber hinaus eine Verbesserung ihrer Lebensqualität. "Diese Studie liefert neue und wichtige Erkenntnisse für all diejenigen, die an Prostata-Krebs erkrankt sind oder die eine solche Erkrankung präventiv verhindern wollen", so der Studienleiter Dr. Peter Carroll, Leiter der urologischen Abteilung der University of California. Diese Studie sei der erste Schritt in einer Reihe von Untersuchungen, die einen vollständigen Aufschluss über die Rolle von Lebenswandel und Ernährungsweise im Rahmen der Prävention und Behandlung von Prostata-Krebs geben sollen. Doch zeigt diese Studie schon jetzt einmal mehr, dass die Vorbehalte seitens einiger Urologen gegenüber alternativer Behandlungsmethoden zum großen Teil unbegründet sind. Knoblauchpillen: EU verklagt DeutschlandDie Niederlande, die EU und auch die VitaminShop Direct sind sich einig: Knoblauchpillen sind Lebensmittel. Das einzige Land in Europa, das sich dieser Meinung nicht anschließt, ist Deutschland. Laut einem Gerichtsurteil gelten Knoblauchkapseln hier als Medikament. Die EU-Kommission möchte nun durch eine richterliche Entscheidung endgültig klären, dass Knoblauchpräparate auch in Deutschland als Lebensmittel und keineswegs als Medikamente eingestuft werden. Knoblauch ist seit Jahrtausenden als Lebens- und Heilmittel bekannt. Sowohl in der traditionellen chinesischen Medizin als auch in der indischen Heilkunst (Ayurveda) wurde und wird Knoblauch eingesetzt. Ein Essen ohne Knoblauch ist kaum denkbar: griechisches, italienisches, türkisches und asiatisches Essen kommen kaum ohne Knoblauch aus und auch in der deutschen Küche hat Knoblauch als Gewürz in frischer wie getrockneter Form Einzug gehalten. Obwohl frischer sowie getrockneter Knoblauch überall frei erhältlich sind, gelten Knoblauchkapseln seit einem verqueren Gerichtsurteil in Deutschland (im EU-Vergleich fälschlicherweise) als Medikament. Gegen diese Einschätzung regt sich nun auch Widerstand bei der Europäischen Kommission. Kommissions-Vizepräsident Günter Verheugen kündigte eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof gegen Deutschland an. Verheugen sprach von einem eindeutigen Fall, in dem "durch die nationale Überreglementierung unnötige Belastungen in der Wirtschaft geschaffen und somit das Wirtschaftswachstum in der EU gehemmt wird." (1) Dieses längst überfällige Vorgehen der EU gegen das deutsche Urteil und die daraus folgende Einstufung von Knoblauchpillen als Arznei begrüßt die VitaminShop Direct. Knoblauchpräparate sind Lebensmittel und müssen auch als solche erhältlich sein. (1) Quelle: SPIEGEL ONLINE - 18. März 2005 |
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