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Mit Lycopin gegen Prostatavergrößerung - Via Biona Wissenschaftspreis Mikronährstoffe 2007 geht nach Schwaben
Dreiviertel der über 70-jährigen Männer leiden hierzulande an einer gutartigen Prostatavergrößerung. Bei den meisten Betroffenen geht dies beispielsweise mit Beschwerden des Harntraktes einher. Das Carotinoid Lycopin, ein für den Menschen bedeutender Mikronährstoff, kann bei regelmäßiger Einnahme das Wachstum der Vorsteherdrüse hemmen - das ist das Ergebnis einer Studie der Diplom-Ernährungswissenschaftlerin Silke Schwarz, die die 34-jährige im Rahmen Ihrer Dissertation an der Universität Hohenheim durchgeführt hat. Dafür wurde sie jetzt mit dem Via Biona Wissenschaftspreis Mikronährstoffe 2007 ausgezeichnet.
"Gereizt hat mich an dieser Studie, dass ich von Anfang an mit dabei sein konnte, d.h. vom Erstellen des Prüfdesigns bis hin zur Organisation und abschließender biometrischen Auswertung. Außerdem besitzt das Thema eine hohe praktische Relevanz, weil so viele Menschen von der Krankheit betroffen sind", so die gebürtige Reutlingerin. Silke Schwarz arbeitete schon vor ihrer prämierten Dissertation an einer Reihe von Studien zu Vitaminpräparaten mit, etwa im Rahmen ihrer Diplomarbeit. Im Juni 2004 bekam die Mitarbeiterin im Institut für Biologische Chemie und Ernährungswissenschaften der Universität Hohenheim die Möglichkeit, eine Untersuchung zur Lycopin-Supplementation bei Patienten mit einer gutartigen Prostatavergrößerung durchzuführen.
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Via Biona Wissenschaftspreis Mikronährstoffe 2006 für Forschungsarbeit über Wirkung von Vitamin B und Chromverbindungen bei Diabetes
Mehr als fünf Millionen Menschen leiden in Deutschland an Diabetes. Abseits der üblichen Insulin-Therapie vermuten Mediziner und Forscher bereits seit einiger Zeit, dass auch Vitamine und Spurenelemente die Krankheit positiv beeinflussen könnten. Erstmals gelang es nun einem Wissenschaftler, einen Zusammenhang zwischen Diabetes mellitus und der Versorgung mit B-Vitaminen und Chrom nachzuweisen. Dafür wurde sein Forschungsprojekt mit dem Via Biona Wissenschaftspreis Mikronährstoffe 2006 ausgezeichnet.
"Vitamine haben mich seit jeher interessiert", sagt Karl Uwe Finkentey, der Gewinner des diesjährigen Via Biona Wissenschaftspreises. Dem 33-jährigen Diplom-Oecotrophologen und angehenden Mediziner ist es gelungen, erstmals direkte Auswirkungen von Vitaminmangel auf den diabetischen Stoffwechsel nachzuweisen. Bereits 1998 hatte der im oberfränkischen Kulmbach geborene Finkentey erste Laboruntersuchungen zu diesem Zweck durchgeführt. Da bekannt war, dass bei Diabetikern zuweilen typische Merkmale eines Vitamin-B-Mangels auftreten, suchte der Wissenschaftler nun nach einer Möglichkeit, diesen Zusammenhang eindeutig zu belegen.
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Der Wissenschaftspreis 2005 wurde im Rahmen des 10. Kongresses für Orthomolekulare Medizin im Kölner Holiday Inn von Prof. Dr. Gerhard Uhlenbruck an den Oecotrophologen Dr. Martin Hofmeister überreicht. Der 32-jährige Münchener wurde damit für seine Dissertation mit dem Titel "Verbesserung der Gesundheitsbalance arbeitender Menschen durch Ernährungs- und Bewegungsmaßnahmen" ausgezeichnet. Dr. Hofmeister konnte in seiner Arbeit nachweisen, dass schon geringfügige Änderungen in der Ernährungsweise und ein leichtes Bewegungsprogramm zu einer signifikanten (Re)Stabilisierung bzw. Verbesserung der Gesundheitsbalance des Immunsystems führt.
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Der erste Wissenschaftspreis Mikronährstoffe wurde im August 2004 an Frau Dr. Iris Tetzlaff-Fohr verliehen. In ihrer Dissertation war der Oecotrophologin der Nachweis gelungen, dass eine bislang weitestgehend unbeachtete Form des B-Vitamins in bestimmten Fällen den Homocystein-Spiegel senken kann. Sie fand heraus, dass Folsäure und Methylfolat schon in niedriger Dosierung bei Personen mit bestimmten genetischen Defekten ausreichen, den Homocysteinspiegel deutlich zu senken. Eine Erkenntnis, die ihr neben dem Wissenschaftspreis Mikronährstoffe im selben Jahr auch den Oecotrophica-Preis 2004 des Verbandes der Diplom-Oecotrophologen (VDOE) einbrachte.

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